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kPTBS - Assistenzhund Ausbildung von Assistenzhunden an unseren Standorten in NRW und BAWü


PTBS Führhund

PTBS = Posttraumatische Belastungsstörungen

Betroffene die unter einer PTBS leiden haben häufig traumatische Erlebnisse (Krieg, sexuelle/psychische Gewalt, Naturkatastrophen, schwere Unfälle/ Krankheiten o.ä.) erlebt, welche Auslöser dieser Erkrankung sein können.

Einige Betroffene leiden an Angstzuständen, Panikattacken, Dissoziationen, Depressionen, Suizidgedanken, Amnesie, Albträumen, Körperlichen Leiden auf Grund von Trauma u.ä. Sie sind auf Grund dieser Symptome häufig nicht mehr in der Lage, am gesellschaftlichen Leben uneingeschränkt teilzunehmen. Jede Teilhabe am öffentlichen Leben bedeutet Angst und eine große Überwindung. Teilweise sind alltägliche Dinge wie z.B. einkaufen, Schulbesuch o.ä. Für die Betroffenen nahezu unmöglich. Manche PTBS-Patienten verlassen aus Angst vor Panikattacken mehrere Jahre lang nicht ihre Wohnung. Sie ziehen sich völlig zurück – aus der Öffentlichkeit, aus dem Freundeskreis und von der Familie. Auch das alleine bleiben stellt häufig ein Problem dar. 

Ein PTBS-Assistenzhund kann eine neue Chance sein, am Leben bewusster teil zu nehmen und weniger auf externe Unterstützung angewiesen zu sein. 

Wir erarbeiten ganz individuelle Ausbildungskonzepte, die nicht nur das Hundetraining, sondern auch die persönliche Entwicklung mit individuellen Zielen beinhalten. Neben einer besseren Lebensqualität ist es unser Ziel, Betreuungsleistungen und Medikamenteneinnahmen zu reduzieren und die Eigenständigkeit zu fördern.

Die Aufgaben des PTBS-Assistenzhundes KÖNNEN u.a folgende sein:

  • bei Alpträumen seinen Menschen wecken
  • Licht im Zimmer anschalten
  • seinen Menschen sicher durch Menschenmengen führen
  • seinen Menschen vor gefährlichen Situationen zu schützen (z.B. durch weitergehen blockieren)
  • Hilfe holen (durch einen Notfallknopf), z.B. bei Flashbacks, Hilflosigkeit
  • an Medikamente erinnern (bei regelmäßiger Einnahme)/ Medikamente bringen
  • sich nähernde Menschen anzeigen
  • Distanz zu anderen Menschen schaffen

Uns ist es wichtig, die Aufgaben gemeinsam individuell zusammen zu stellen, ggf. in Kooperation mit dem behandelnden Therapeuten. Nicht jede Aufgabe eignet sich für jeden Betroffenen.

Unser Ziel ist es, die persönliche Weiterentwicklung zu fördern und nicht zu stoppen. Sprich der Hund lernt Aufgaben, die unterstützen eigene Ziele zu erreichen und übernimmt keine Aufgaben, die Vermeidungsverhalten unterstützen. 

Ein PTBS-Assistenzhund steigert die Lebensqualität seines Menschen indem er:

  • Sicherheit in den alltäglichen Situationen bietet
  • Hypervigilanzen senkt
  • Präsenz im Denken, Fühlen und Wahrnehmen fördert
  • das Wohlbefinden seines Menschen steigert
  • die entstandene Isolation aufheben kann/ Sozialkontakte möglich macht
  • verlässlich emotionale Zuwendung gibt, ohne Beurteilen
  • das Gefühl des gebraucht werdens vermittelt/ das Selbstwertgefühl steigert
  • den Alltag strukturiert

 

mögliche Ziele im Bereich der persönlichen Entwicklung: 

  • Stabilisation - ggf.Therapie möglich machen
  • Eigenständigkeit / Unabhängigkeit von Hilfesystemen und Medikamenten
  • Veränderung der Neurobilogie - Langfristige Stabilität

Haben Sie noch Fragen?


Sie haben noch weitere Fragen oder Anregungen? Dann rufen Sie uns einfach unter der 05426 - 9059425 oder 01590 - 4236716 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie.

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